Semiotische Analyse des Layouts einer Seite des Deutschen Instituts für Marketing

Webseiten haben im Vergleich mit herkömmlichen Medien eine eigene  visuelle Struktur. Webseiten kombinieren typografische Elemente, Bilder oder Videos, Texte, Emojis sowie ordnende Layout-Strukturelemente. Dieses Zeichenensemble wird durch HTML-, CSS- und Javascriptcodes generiert.

Diese vernischende Kombination verschiedener Zeichenelemente erzeugt eine eigene Bedeutungswelt. Ihre Wirkung auf den Besucher ist schwer prognostizierbar, die Decodierung grafischer, typografischer und textlicher Zeichenkomplexe spielt sich in in einer Matrix verschiedener Decodierungspotenziale ab. Und häufig beeinflussen sich Elemente in der Freisetzung nutzerseitiger Konnotationen gegenseitig.

Die Semiotik versteht sich Wissenschaft, Philosophie oder Methodik der Zeichen, ihres Gebrauchs in der Kommunikation und des Interpretierens von Zeichen. Semiotik bedient sich vielerlei Anleihen aus zahlreichen Disziplinen nimmt (Linguistik, Rhetorik, Semantik, Philosopie – insbesondere Sprachphilosophie -, Sensualistik, Psychologie, Designtheorie usw. usw.), das macht sie selbst als Disziplin v.a. für den Einsteiger schwer überschaubar.

Dennoch bin ich der Meinung, dass die Semiotik als Analyse- und Steuerungsinstrument im Digitalen Marketing erhebliches leisten kann. Denn keine andere Disziplin ist m.E. in der Lage, die kulturellen Implikationen von Bildern, Typografien, Texten und Zitaten besser offenzulegen als die Semiotik. Die hier hinterlegte PDF Datei enthält eine semiotisch orientierte Analyse einer bewusst durchgestalteten Unternehmensseite des Deutschen Instituts für Marketing in Köln: https://www.marketinginstitut.biz/ueber_uns/ Ich freue mich über Ihr feed back an gerd.theobald@cofima.de oder im Kommentar dieses Beitrags.

Semiotische Marketinganalyse Marketinginstitut – PDF

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