EAT – wie lassen sich Googles Qualitätskennzeichen verstehen und abgrenzen?

Über EAT wurde in letzter Zeit vieles (und sich Wiederholendes) geschrieben. Das ist verständlich, da der Dreiklang aus Expertise – Authoritativness – Trustworthiness die Hauptkategorien für die Qualitätsbeurteilung von Websites sind – neben dem summarischen Term: Reputation.

Was mir auffiel: die Autoren*innen tun sich schwer mit dem Begriff der Authoritativness. Das mag daran liegen, dass sie mit Autorität (https://www.sem-deutschland.de/blog/e-a-t-ranking-optimierung/) übersetzen oder durch authority (https://www.luna-park.de/blog/41457-rankingfaktor-eat/) ersetzen. Authority kommt allerdings in den Qualitätsrichtlinien von Google nur einmal vor. Möglicherweise liegt es an diesem semantischen Shift, dass die Erklärung dieser Kategorie so ungenau und im Vaguen bleibt.

Ich möchte daher eine andere Lesart vorschlagen, die sich eher an einem soziologischen Modell von Pierre Bourdieu orientiert und das EAT-Triple in dessen drei (von vier) Kapitalien überträgt: das soziale, kulturelle und symbolische Kapital.

Da der Text relativ lang geraten ist, biete ich ihn hier als PDF zu Download an: Überlegungen zu Googles Qualitätskriterien Expertise – Authoritativeness – Trustworthiness (EAT)

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